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Ausstellungseröffnung in der Wichern-Schule in Hamburg

»Was du nicht willst, das man dir tue, das füg’ auch keinem anderen zu!«

27. Januar 2015

 

Bericht der Schule

 

 

Der Leseturm der Wichern-Schule war gut besucht, als am 27. Januar die Schulleiterin Frau Dr. Schröter den Weltethos-Mitarbeiter Herrn Walter Lange vorstellte, der zur Eröffnung der Ausstellung »Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos« einen Vortrag hielt zum Thema »Der Beitrag der Religionen für eine friedlichere Welt«.

 

Angeregt durch Bilder vom aktuellen Ereignissen, bei denen sich automatisch die Fragen nach Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit stellen, gelang es Herrn Lange, seine Zuhörer sensibel zu machen für das Anliegen des Projekts »Weltethos«: Wie können wir heute zu einem gerechteren, friedfertigeren und ehrlicheren Miteinander kommen. Die Ausstellung zeigt auf, dass es dabei vor allem darum gehen muss, Vorurteile gegenüber anderen durch Wissen abzubauen. Außerdem weist sie auf den einen großen Gedanken, der sich in allen großen Weltreligionen findet, die goldene Regel:

 

»Was du nicht willst, das man dir tue,

                                 das füg’ auch keinem anderen zu!«

 

Seit der Eröffnung wurde die Ausstellung von zahlreichen Schülergruppen und externen Gästen besucht. Sie alle konnten spüren, was Hermann Hesse 1955 in einem Vorwort zu seiner japanischen Werksausgabe zum Ausdruck gebracht hat:

 

»Es geht heute nicht mehr darum, Japaner zum Christentum,
Europäer zum Buddhismus oder Taoismus zu bekehren.
Wir sollen und wollen nicht bekehren und bekehrt werden,
sondern uns öffnen und weiten;
wir erkennen östliche und westliche Weisheit nicht mehr als feindlich sich bekämpfende Mächte, sondern als Pole,
zwischen denen fruchtbares Leben schwingt.«